Donnerstag, 23. Mai 2013

Symbiose und Antibiose im Korallenriff

In all works on Natural History, we constantly find details of the marvoelous adaption of animals to there food, their habits, and the localities in which they are found“ Alfred R. Wallace, Naturalist 1823 – 1913

Wallace, ein Zeitgenosse von Charles Darwin, nach dem die durch Indonesien verlaufende Trennlinie zwischen der Eurasischen und der Australischen Kontinentalplatte bezeichnet ist, forschte in Indonesien und stellte unabhängig von Darwin fest, dass eine Anpassung der Lebewesen an Ihren Lebensraum zu verzeichnen ist. Die sogennnante Walace Linie verläuft zwischen Bali und Lombok und lässt zwei zoologisch verschiedene Zonen und Lebensgemeinsachften aufeinander treffen, die hier in Indonesien eines der artenreichsten Korarallenriffe dieser Welt entstehen lassen.
Da das Korallenriff die artenreichste Lebensgemeinschaft der Biosphäre bildet, fordert der gleichzeitige Mangel an Nährstoffen und Raum komplexe aufeinander abgestimmte Bevölkerungsmuster innerhalb des resourcenarmen Korallenriffraumes. Die hohe Artendichte hat daher stufenweise zu einer durch Konkurrenz um die knappen Ressourcen voneinander abgegrenzte zwischenartliche Beziehung zwischen den Riffbewohnern geführt. Die Tiere die am Besten an ihren Lebensraum angepasst sind überleben und gelangen zur Fortpflanzung.
Die Tiere haben dabei Mechanismen der Anpassung, der Kommunikation und gegenseitigen Anpassung entwickelt. Eine der häufigsten Form des Zusammenlebens stellt die Symbiose (sym[gr.] zusammen und bios [gr.] leben) dar. Eine Symbiose ist ein gemeinsames Leben verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen. Aber auch bei einer gut eingespielten Symbiose handelt es sich um ein stetiges Konkurrenzverhältnis zwischen den beteiligten Arten.

Es lassen sich drei Symbiosetypen einordnen:
  1. Kommensalismus
    Schiffshalter auf Blaupunktrochen
Hier ist der Nutzen nicht gegenseitig, sondern eine Art profitiert von der gemeinsamen Beziehung, die andere erleidet keinen Schaden, z.B. bei dem Schiffshalter (Echeneis naucrates). Er heftet sich mit seiner Rückenflosse, die morphologisch zu einer Saugscheibe auf Vakuumbasis umgeformt ist, an einen größeren Fisch. Hier entsteht eine Nahrungs- und Schutzgemeinschaft von der der Schiffshalter profitiert. Das Ausmaß des Nutzens, den die Partner aus der symbiotischen Assoziation ziehen, ist häufig – zumal unter Wasser – wegen der komplexen Wechselwirkung schwer zu erkennen. So wurde im Laufe der Forschung festgestellt, dass auch der Wirt von dieser Symbiose profitiert, da er von Parasiten befreit wird. Daher spricht man in diesem Fall eher von einer fakultativen Symbiose.
Abgesehen davon, dass die Kategorisierung komplexer Phänomene schwierig ist, hängt eine Einordnung nicht zuletzt vom jeweiligen Forschungsstand ab.

  1. Fakultative Symbiose
    Clownfisch mit Anemone
Bei der fakultativen Symbiose ziehen beide Partner Nutzen aus der Beziehung. Sie sind jedoch nicht aufeinander angewiesen z.B. der Putzerfisch (Labroides dimiatus)
In einer speziellen Putzerstation reinigt der Putzerfisch andere Arten von Fischen von Parasiten. Auch wenn der Ort stabil bleibt, wechseln doch die Fische, die kommen, um sich putzen zu lassen. Eingeleitet wird der Vorgang durch spezielle Schlüsselreize der beiden Tiere, wobei der Putzerfisch zur Einleitung einen ganz bestimmten Tanz aufführt, der dem anderen Fisch signalisiert, dass er zum Reinigen bereit ist.
Dieses Verhalten des Putzerfisches macht sich auch der Parasit Aspidontus taeniatus zu nutze. Dieser falsche Puterfisch sieht dem echten zum verwechseln ähnlich und imitiert sein Vorbild perfekt. Auf diese Weise kann er sich seinem Wirten nähern, ohne dass dieser Verdacht schöpft. Der Parasit tanzt, bis der Wirt sich entspannt aufstellt und bereit zum Reinigen ist, dann nähert sich der Parasit, um ein Stück Fleisch aus ihm heraus zu beißen ( Batesische Mimikry).

  1. Obligate Symbiose
Eine obligate Symbiose findet sich im Zusammenleben zwischen Zooxanthellen und ihrem Korallenpolypen. Hier ist keiner der beiden Symbiosepartner mehr in der Lage ohne den anderen auf Dauer zu überleben. Dies wird in dem Blogteil „Ein Dream-Team in Gefahr“ genauer beschrieben.
Auster mit Bewuchs

Nicht nur die hohe Artendichte eines Riffes hat stufenweise zu zwischenartlichen Beziehungen geführt sondern auch die unterschiedlichen Formen der Symbiosen haben zu dieser hohen Artendichte beigetragen. Dies führt zu schellen biologischen Nährstoffkreisläufen. Eine dieser engen Beziehungen umspannt die so genannte Mördermuschel (Tridacna sp.). Die Muschel lebt in fakultativer Symbiose mit autotrophen Zooxanthellen, die ihnen Farbe geben und sie mit Zucker aus der Photosynthese versorgen. Gleichzeitig lebt die Muschel aber auch kommensalistisch indem sie von einem roten Krustenschwamm (Mycale fistulifera) überzogen wird, auf dem wiederum in obligater Symbiose Polypen der Schirmqualle (Nausthoe sp.) wachsen. In dieser komplexen Beziehung sind auf engstem Raum vier Tierstämme sensibel miteinander vergesellschaftet.

    4. Antibiose
Unter einer Antibiose versteht man das Zusammenleben von unterschiedlichen Arten, bei der der eine der Partner die Lebensäusserungen des anderen Partners einengt, sein Wachstum hemmt oder sogar seinen Tod verursacht.

Bei dem Kampf um die kanppen Resourcen im Korallenriff ist dies eine Möglichkeit potentielle Konkurrenten um den zur Verfügung stehenden Raum auszuschalten. Man kann diese Antibiosen auch in der zwischenartlichen Konkurrenz zwischen unterschiedlichen Korallen beobachten.
Die Antibiosen werden durch Substanzen verursacht, die demgemäß als Antibiotika bezeichnet werden. Marine Organismen produzieren eine Reihe antibiotisch oder giftig wirkender Substanzen. Diese werden während der Wachstumsphase ins Meer entlassen und hemmen potentielle Konkurrenten um die knappen Resourcen in ihrer Ausbreitung. Antibiosen lassen sich bei praktisch allen Organismen nachweisen, die ihre Oberfläche nicht mechanisch von Besiedlern freihalten können, wie bei Bakterien, Algen, Plankton, Schwämmen, Seescheiden, Seewalzen, Weich- und Hartkorallen und Gorgonien.
Schwämme zum Beispiel sondern Stoffe aus, die gegen Bakterien und Pilze wirken und auch Stoffe werden abgesondert, die die Zellteilung von Seeigel-Eiern hemmen.

Manta in Bali

Mantakiss, Riffmanta (Manta alfredi)
Es gibt sie diese perfekten Augenblicke im Leben, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. In denen einfach alles vollkommen und stimmig ist und die Zeit und das Leben eins. Wo man loslassen kann und sich mit dem Fluss des Lebens vereint. Wenn eine innere Einheit entsteht, weil Fühlen, Denken und Tun eins mit einem selbst und mit der Umgebung sind. Diesen Augenblick empfand ich, als ich zu verschmelzen schien mit meiner Umgebung und diesen grazielen einfach perfekten Tieren.
Die Sonne ist noch nicht aufgegangen und ich sitze bereits im Transport, der mich zu dem Schnellboot bringen soll, mit dem wir heute nach Nusa Penida fahren, um an der Südspitze Balis mit Manta Rochen zu tauchen. Entlang von hoch aufragenden weißen Felsen fahren wir zum Manta Point an der Südküste von Nusa Penida, um in nur maximal 15 Metern Tiefe mit Mantas zu tauchen! Als wir am Tauchplatz ankommen, können wir die Giganten bereits leicht und elgant an der Wasseroberfläche durch das klare Wasser gleiten sehen. Es hält uns kaum an Bord. Ungeduldig würden wir am liebsten sofort ins Wasser springen, aber unser Diveguide weißt uns in seinem Briefing noch einmal darauf hin, dass die sensitiven Tiere nicht berührt werden dürfen auch wenn sie sehr dicht an einem vorbei schwimmen. Und dann ist es endlich so weit. Bereits beim Abtauchen sehen wir die ersten Mantas neugierig um uns her kreisen. Riesig erscheinen sie direkt vor mir als ich abtauche, während ihre Augen mir folgen als sie an mir vorüber gleiten. Sie wirken trotz ihrer Größe von bis zu neun Metern (inklusive des Schwanzes, der ohne Giftstachel ist) zartgliedrig. Wer beobachtet hier eigentlich wen? Mit ihren sieben Metern Spannbreite schwimmen die Riesen in ihrem schwarzen Frack elegant um uns
herum. Ich fühle mich unendlich glücklich und drehe mich im Wasser. Werde ich hier etwa imitiert, frage ich mich, als der Manta mir in der Bewegung folgt. Und es beginnt ein kleiner Tanz mit den am Bauch recht unterschiedlich gefärbten Tieren, die scheinbar ebensoviel Spaß an den Tauchern haben wie wir an ihnen. Immer wieder nähern sie sich und drehen umeinander und um uns herum und filtrieren dabei noch Plankton aus dem Wasser. Sie schlagen mit ihren Flossen wie mit Flügeln. Dies erlaubt ihnen ihre akrobatischen Bewegungen unter Wasser. Immer wieder beobachte ich, wie die Tiere unvermittelt einen Purzelbaum machen oder ein Rad schlagen. Auch Sprünge aus dem Wasser gehören zu den Bewegungsspielen der Mantas. Bis zu 1,5 Meter Höhe katapultieren sich die Fische aus dem Meer, um anschließend mit lautem Knall wieder auf die Wasseroberfläche zu klatschen. Ein Mante schwimmt so eng zwischen der Wasseroberfläche und mir hindurch, das er mir mit seiner Flosse den Kopf streicht. Die Tiere scheuen von sich aus jedoch jede Berührung. Sensitiv spüren sie jeden Widerstand im Wasser und weichen ihm normalerweise aus.
Der Teufelsrochen ist weltweit in allen tropischen und subtropischen Gewässern zu Hause und lebt meist nur in geringer Wassertiefe, da die Tiere Plankton filtrieren. Mit einem Gewicht von bis zu drei Tonnen frisst ein Manta täglich bis zu 14 Prozent seines eigenen Körpergewichtes an Plankton, das tagsüber für die Photosynthese an der Oberfläche treibt. Der breite Kopf der Mantas trägt zu beiden Seiten bewegliche, leicht herunterhängende und vorn abgerundete Kopfflossen, die dazu dienen, das Wasser mit dem Plankton in das große Maul zu leiten. Als die Tiere an mir vorübergleiten, haben sie ihre Mäuler weit geöffnet. Die breiten Kiemenspalten werde sogar sichtbar, die auf der Kopfunterseite relativ dicht in gerader Reihe angeordnet hintereinander stehen und das Plankton aus dem Wasser herausfiltern.
Um den Riesenmanta ranken sich vielerlei Sagen und Legenden. Die Bezeichnung Teufelsrochen erwarb er sich wahrscheinlich durch den Bau seines Körpers. Die beiden lappenartigen Kopfflossen, sein schwarzer Galanzug, der peitschenartige Schwanz sowie seine flügelähnlichen Brustflossen, die ihn mit eleganter
Bewegung geisterhaft durch das Wasser gleiten lassen, müssen in früheren Jahrhunderten die Phantasie der Menschen angeregt haben. Die Teufelsrochen unternehmen in Gruppen von fünf bis sieben Tieren lange Wanderungen durch die tropischen Ozeane. Viele Schauergeschichten über den menschenmordenden Teufelsrochen ranken sich daher unter den Seeleuten des 18. und 19. Jahrhunderts. Haarsträubende Geschichten berichten von Riesenmantas, welche die Ankerkette von Booten erfassen, diese auf die offene See ziehen und dort mitsamt der Manschaft versenken. All diese Geschichten entbehren jeglicher Grundlage, denn Teufelsrochen sind für Menschen volkommen ungefährlich.
Und tauchen mit Mantas hinterlässt ähnliche Glücksgefühle, wie das Tauchen mit Delphinen, wenn man diese Eineit mit diesen Giganten spürt und sie leicht um mich herum drehen. Auch ich lasse los und fliege noch immer mit meinen wunderschönen Mantas durch meine Träume.


Der Riesenmanta (Manta birostris) mit seiner Spannweite bis zu sieben Metern und einem
Riesenmanta (Manta birostris)
Gewicht von bis zu zwei Tonnen ist nicht am am Mantapoint anzutreffen. Diese Art scheint andere Lebensbedingungen als sein Verwandter der etwas kleinere Riffmanta (Manta alfredi) zu bevorzugen. Riesenmantas sind eher in ozeanischen Gebieten anzutreffen. Sie verbringen eher Zeit im offenen Meer und an besonders nährstoffreichen Steilküsten. Wir fahren mit dem Fastboot von Padang Bai aus los, um den kleineren Verwandten den Riffmanta zu beobachten, der wärmere Gewässer und stabilere Bedingugne in Küstennähe bevorzugt. Wir wollen also den Riffmanta (Manta alfredi) eine Rochenart aus der Unterfamilie der Teufelsrochen an seiner Reinigungsstation im Süden von Nusa Penida auf Bali zu besuchen. Der Name Manta ist spanisch und bedeutet soviel wie Decke. Mit einer Decke haben die elegant dahingleitenden Riesenmantas jedoch wenig gemein. Selbst beim Schnorcheln auf Nusa Penida kann man die Mantas elegant im Wasser dahingleiten sehen, denn man trifft sie hier in Bali in einer Tiefe von 3 bis 10 Metern im flachen Wasser an. Im Gegensatz zu vielen anderen Rochenarten besitzen sie keinen Giftstachel.
Schnorcheln mit Riffmanta (Manta alfredi)
Mantas ernähren sich ausschließlich von im Wasser daherschwimmendem Plankton, das sie beim Schwimmen an der Wasseroberläche einfangen. Daher halten sich die eleganten Tiere meistens nahe der Wasseroberfläche auf, wo sie ihre Nahrung aus dem Wasser filtrieren. Zu beiden Seiten des Kopfes besitzen Mantas je eine Kopfflosse. Mit diesen Flossen führen sie ihrem Mund zusätzliches planktonreiches Wasser zu.
Die Mantas gleiten elegant fast wie Vögel im Wasser dahin, da sie ihre Flossen ähnlich wie Vogelflügel benutzen. Dabei erreichen die Mantas eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 9–12 km/h.
Riesenmantas sind kosmopoliten und weltweit in allen tropischen Ozeanen küstennah in geringer Wassertiefe anzutreffen. Auch hier in Nusa Penida sind die wunderschönen und elegant dahin schwimmenden Tiere in ihrer Putzerstation im flachen Wasser am Mantapoint anzutreffen.
Leider werden sie noch immer gejagd und daher auf der roten Liste der IUCN aufgelistet. Sie gelten zwar noch nicht als vom Aussterben bedroht, aber ihr Bestand ist wegen der geringen Vermehrungsrate als sehr empfindlich einzustufen.
Die ungewöhnlichen und wunderschönen Tiere sind ungefährlich und dulden sogar Taucher an ihrer Seite. Auf gar keinen Fall sollte man Mantas anfassen und die empfindlichen Tiere berühren! Wir behalten uns vor in solch einem Fall den Tauchgang sofort abzubrechen!!!!
Der männliche Manta wird erst im Alter von fünf Jahren geschlechtsreif. Bei der Paarung führt das Männschen seinen sogenannten Klaspern in die Kloake des Weibchens ein. Es dauert bis zu 13 Monaten bis ein ca. 1,9 Meter breites und bis zu 10 kg schweres Junges Mantababy zur Welt kommt. Im letzten Jahr konnten wir am Bauch einiger Weibchen ein Dreieck der Schwangerschaft entdecken. Da die Mantas jedoch erst spät geschlechtsreif werden, langsam wachsen und eine geringe Nachwuchszahl haben und auch hier auf Bali nicht geschützt - also gejagd werden dürfen - ist ihr Bestand auch weiterhin bedroht!
Menschen jagen die Mantas noch immer durch Harpunieren und ihr Fleisch gilt einigen als lokale Spezalität, da ihre Leber sehr ölreich ist. Auch fallen die Tiere Treib- und Stellnetzen zum Opfer. Damit ist der Mensch der größte Feind der Mantas.
Quelle: Wikipedia, Manta

Definition Ökologie

Amed Scuba Bali
Die Ökologie befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen den Organismen und ihrer Umwelt sowie den Beziehungen der Organismen untereinander. So unterscheidet man Einflüsse der
Amed Scuba, Schwämme im Korallenriff
unbelebten (abiotische Faktoren) und der belebten Umwelt (biotische Faktoren), die auf ein Individuum einwirken.
Verschiedene Organismen bzw. Populationen (Gesamtheit  aller Individuen derselben Art, die zur selben Zeit im selben Raum leben), besiedeln einen bestimmten Lebensraum, den man als Habitat bezeichnet. Eine Spezies oder Art ist eine Gruppe von Organismen, die sich untereinander kreuzen und dabei fruchtbare Nachkommen zeugen können. Eine Lebensgemeinschaft ist eine Gruppe von Populationen, die in einem Raum leben und in einer Wechselbeziehung miteinander stehen. Solche Lebensgemeinschaften und die dazugehörigen Biotope bilden ein Ökosystem, eine mehr oder minder abgegrenzte ökologische Funktionseinheit, die von einer Gemeinschaft und ihrer abiotischen Umwelt beeinflusst wird. Der Wald z.B. stellt ein solches Ökosystem dar. Die Gesamtheit aller Ökosysteme, die den Lebensraum der Biomasse aller Organismen auf der Erde stellen, wird als Biossphäre bezeichnet. Die Biossphäre ist Teil der Hydrosphäre, Pedosphäre und Atmosphäre, die von lebenden Organismen bewohnt wird.
Amed Scuba, Korallenriff in Amed, Bali

Der Mensch ist Bestandteil und gleichzeitig Störfaktor vieler Ökosysteme. Seit dem Ende der 60er- Jahre, als die Auswirkungen der Umweltverschmutzung und die Begrenzung der natürlichen Rohstoffvorkommen immer deutlicher wurden, ist die Ökologie mehr als eine aus der Biologie hervorgegangene Wissenschaft. Sie steht für eine neue Weltanschauung, die erkannt hat, dass die Natur nur in begrenztem Maße Veränderungen toleriert, ohne irreversible Schäden zu erleiden. Der Mensch muß für den Erhalt der Erde und den Schutz der Natur eintreten. Neben dem Regenwald stellt das Korallenriff ein wichtiges Ökosystem dar. Das Korallenriff befindet sich im Meer, einem der wichtigsten CO2
Amed Scuba, Korallenriff in Amed, Bali
Speicher dieser Erde. Im Meer gibt es zwei unterschiedliche Umgebungen, das Benthal und das Pelagial, die von den in ihnen lebenden Tieren ganz unterschiedliche Anpassungen erfordern. Das offene Meer ist eine riesige blaugefärbte Umgebung ohne Verstecke und auf der anderen Seite finden wir das Korallenriff, ein begrenztes Gebiet mit vielen unterschiedlichsten Strukturen, Farben, Mustern und Schattierungen.
Kalte und warme Meeresströmungen bestimmen die Verteilung des Lebens im Meer. Empfindliche Meeresbewohner, wie die riffbildenden Steinkrorallen, bevorzugen konstante Temperaturen, die sie um die 20 Grad Isotherme des Meeres finden und die ihnen Temperaturen um die 25 bis 27 Grad bieten. Eines der wichtigsten Ökosysteme dieser Erde stellt das Korallenriff dar. Es findet sich um den Äquator, wo die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen nur um die zwei Grad Celsius betragen. Einige der schönsten Korallenriffe finden sich auf Bali im sogenannten Korallendreieck.


Das Wasser


Ozeane bedecken über 71% der Erdoberfläche und ca. 1.3 Milliarden km3 davon ist salzhaltiges
Amed Scuba, Riffformation am Japanischen Schiffswrack, Bali
Meerwasser. In diesem sind ca 25 Gramm Salz pro Kilogramm meerwasser gelöst. Auch der Mensch besteht aus über 80% aus Wasser, das der Wasserionenkonzentration des Ozeans aus dem wir kommen, angepasst ist.
Abiotische Faktoren des Wassers beeinflussen unser Leben emens. Als einziges Element tritt Wasser in drei natürlichen Agregatzuständen auf - fest, flüssig und gasförmig. Wasser besitzt eine der höchsten Wärmekapazitäten und Lösefähigkeit durch den Bipolcharakter des Wassers.
Ebenfalls ist die Oberflächenspannung des Wassers sehr hoch. Dadurch wirkt die Grenze von Wasser zu Luft wie eine Art Haut und lässt sie zu einem kugelförmigen Tropfen zusammenlaufen und diese Spanung bewirkt, dass auf der Oberfläche zum Beispiel Wasserläufer entlanglaufen können, obwohl sie schwerer als Wasser sind. Die Dichte und Vikosität des Wassers hat zu besonderen körperlichen Anpassungen geführt, wie die Haut oder die Form eines Haies
Die Bewegungsfreiheit und der Standort einer Art bzw. eines Lebewesens wird oft durch den Salzgehalt bestimmter Standorte bestimmt. Wobei einige Arten sehr tolerant auf die Salinität reagieren und grössere Milieuschwankungen vertragen. Zu den Salztoleranten Lebewesen gehören zum Beispiel Krabben, Austern und einige Garnelenarten. Ein Seestern benötigt einen minimalen Salzgehalt von 1.5%. Korallen vertragen jedoch nur geringe Schwankungen im Salzgehalt.
Ebenfalls eine wichtige Eigenschaft des Wassers ist seine Wärmekapazität. Wenn sich die Umgebungstemperatur ändert, verändert sich die Wassertemperatur relativ gering. Durch diese spezifische Wärmekapazität wirken die Meere stabilisierend auf das Klima.

Samstag, 4. Mai 2013

Bewertungen von Amed Scuba durch Kunden im Tauchernet


Einfach nur wundervoll!!!
Tauchtour in Bali
5 von 5 Sternen Bewertet am 16. November 2013
Amed Scuba Tauchreise auf dem Weg nach Menjangan
Christine berichtet interessantes auf den Tauchtouren
Ich war während rund 3 Wochen (August bis Anfang September) bei Christine und ihrem Team in Amed. Gesamthaft war ich 9 Wochen lang in Indonesien unterwegs, und ich muss sagen, dass Amed Scuba ganz oben auf der Liste der Highlights steht.

Da ist zum einen der Boss höchstpersönlich, Christine. Sie ist eine wundervolle, herzensgute Frau, mit der man über Gott und die Welt reden kann und 2 Minuten später sich vor Lachen auf dem Boden kugeln. Sie ist unglaublich gebildet und man kann von ihr sehr viel lernen, sei es nun über die Balinesische Kultur oder über den marinen Lebensraum (da bemerkt man dann auch die Biologin in ihr ;) )
Ihr liegt das Wohl und die Sicherheit ihrer Kunden sehr am Herzen, man fühlt sich immer gut aufgehoben, egal ob über oder Unterwasser.

Auch die Zimmer, welche sie vermietet, sind ein Traum und es mangelt an nichts.

Ebenfalls ihr Staff ist phantastisch. Da sind zum einen Made Putu und Putu Kelinci, welche sich um den Shop, die Zimmer und um das Essen kümmern. Gerade das Essen darf hier hochgelobt werden, denn wer einmal von den Putus verwöhnt worden ist, will nirgendwo sonst mehr in Amed essen. Ein kulinarischer Höchstgenuss!! Dass die beiden zudem noch äusserst sympathisch sind, und immer für einen Scherz zu haben, spricht nur noch mehr für sie. Für Made Putu ist die Arbeit bei Amed Scuba aber noch nicht alles, denn sie arbeitet zudem noch in einem Non-Profit Kindergarten und macht nebenbei ihre Ausbildung als Kindergärtnerin. Ein echte Powerfrau!

Auch die Diveguides sind super, da ist zum einen Ketut, der jedes noch so kleine Wesen Unterwasser sieht und mich fürsorglich davor bewahrt hat, seitwärts in einen Büffelkopf-Papageifisch zu schwimmen ;)
Auch Rudox ist super, denn er spricht neben Englisch auch noch fliessend Deutsch und ist ebenfalls immer für einen Spass zu haben. Wayan ist zwar ein eher ruhiger Typ, aber da man Unterwasser sowieso nicht reden kann, tut das dem Tauchgang keinen Abbruch. Das Equipment funktioniert tadellos und ich habe in den etwa 20 Tauchgängen mit Amed Scuba keinen einzigen Zwischenfall erlebt.

Die Divesites sind auch der Hammer, man sieht so viele verschiedene Fische und Korallen und die Guides kennen die Plätze wie ihre Hosentasche. Auffallend ist, dass Christine und ihren Guides das Tauchen so richtig Spass macht, und diese Freude merkt man ihnen auch an (Ich verstehe es bis heute nicht, warum Christine mit ihrem breiten Lächeln noch nicht literweise Wasser verschluckt hat ;D )

Ich kann jetzt gar nicht alle Tauchplätze aufzählen, aber das Wrack der Liberty bietet tagsüber wie nachts spektakuläre Szenen, und vor allem Nachts fühlt man sich wie in einer anderen Welt und gerade ich bekam so richtiges Indiana-Jones-Feeling :) Auch Mantapoint ist toll, wer Mantas mal live gesehen hat, der träumt noch viele Tage später von diesen majestätischen Geschöpfen.

Als echte Bali-Kennerin gibt Christine auch Tipps über andere Orte, so habe ich Dank ihr von Ajis Lodge (Aji ist ein Freund von Christine) in Ubud erfahren.
Auch die ganzen Tempelanlagen und Wasserpaläste die wir mit Christine, oder jemanden von ihrem Staff besucht haben, waren einfach nur toll.
Was auch für Amed Scuba spricht, sind die anderen Gäste, denn Amed Scuba scheint einfach nur nette Leute anzuziehen ;)

Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und es bleibt zu sagen, dass "wenn in Amed, dann Amed Scuba" Ich habe meine Zeit dort so sehr genossen, und freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch!

p.s. Ich habe auch ein paar Blog Einträge geschrieben, schaut sie euch doch mal an.
http://bali-amed.blogspot.com
Aufenthalt August 2013
Wir hatten Bali schon seit langem auf unserer Liste für den nächsten Tauchurlaub.
Sonnenuntergang mit Blick auf die Bucht von Jemeluk
Je länger wir aber im Internet
Strand von Amed mit Blick auf den Agung
recherchiert haben, unso klarer wurde uns, dass man besser nicht nur an einem Ort bleibt, da es so unglaublich vielfältige Tauchspots rund um die Insel gibt. Dann haben wir das Angebot einer Rundreise mit Christine von Amed Scuba gefunden, und waren Anfang Juni zu zweit für 10 Tage mit ihr rund um die Insel unterwegs.
Ein absolut unvergleichliches Erlebnis, nicht nur weil man einen erfahrenen Tauchguide an seiner Seite hat, der jeden Tauchplatz möglich macht, alle Boote und Helfer vorher chartert und bis aufs typisch balinesische Spanferkel zum Mittagessen in der
Amed Scuba
Tauchpause wirklich an alles denkt. Sondern weil Christine auch an Land die schönsten Tempel abseits der Massen, die leckersten Warungs und die genialsten Shoopingmöglichkeiten kennt.

Was tauchen angeht blieb wirklich kein Wunsch offen. Wir haben Muck-Diving Plätze gehabt mit seltenen Octopusarten und riesigen Hummern, wir waren im Nationalpark von Menjangan an den berühmten Korallengärten, wir haben das Bio Rock Korallenzuchtprogramm betaucht, wir haben verschiedenste Wracks und Strömungstauchgänge gemacht (wo Christine und Brata uns echt viel beigebracht haben) und letztendlich am Manta Point vor Nusa Penida einen Tauchgang mit bis zu 9 (!) Mantas erlebt!
Grossartig, 6 Flossen, mehr geht nicht Christine, lieben Dank für alles!

Elke 23.08.12

Nachzulesen im

Tauchernet


Große Tauchclubs und Anlagen besitzen ein unerschöpfliches Angebot an Sport- und Unternehmungsmöglichkeiten, diverse Serviceleistungen für einen komfortablen Aufenthalt und in einer entsprechend großen Basis oftmals zeitgleich mehrere Ausfahrten am Tag zu unterschiedlichen Tauchspots. 
Ein Urlaub in einer kleinen Tauchbasis hingegen ist eine Mischung aus lockerer Gemeinsamkeit, heimliger Atmosphäre und kuscheligem Nestgefühl. Ein Gefühl des Willkommen seins und der Geborgenheit herrscht sofort. Wer entspannen will, individuellen Service genießen möchte und eine breite Palette an Freizeitangeboten genießen will, ist in der kleinen Tauchbasis Amed Scuba richtig aufgehoben.
Buddhakaskadenbrunnen im Garten


Preisbeispiel: Eine Woche im luxus Appartment mit Frühstück, Klimaanlage, Stereoanlage und Meeresblick kostet 160 Euro pro Person. 10 Tauchgänge gibt es ab 250 Euro.
Wohnzimmer Amed Scuba

Schlafzimmer

Empfang am Flughafen mit Blumenkette
Traumurlaub auf Bali mit Amed Scuba
Im Januar lernte ich Christine von Amed Scuba auf der BOOT in Düsseldorf kennen und war von ihrer netten und offenen Art sofort angetan. Im August bin ich dann tatsächlich „mal eben“ zu Amed Scuba geflogen und habe dort knapp 3 Wochen einen absoluten Traumurlaub verbracht (so wie Christine es mir vorab versprochen hatte). Vor meinem Abflug haben wir viel hin- und hergemailt, sie hat all meine Fragen (und es waren viele) ausführlich beantwortet.

Abgeholt wurde ich von Chris am Flughafen mit stilechter Blumenkette. Die Fahrt nach Amed dauerte ca. 3 Std., wo ich schon eine Menge von Bali sah (Landschaft, Natur, Balinesen, Motorroller ohne Ende, Straßenchaos, Ortschaften…) – all das, was Bali so ausmacht :-)

Nach einem leckeren Welcome-Essen an der Tauchbasis, wo ich gleich andere Gäste kennenlernte, ging es zum Check Dive. Am nächsten Tag starteten wir dann mit Crystal Bay (leider keine Mondfische gesehen) und Manta Point (wunderschön mit den Mantas dort zu tauchen).
Blumenmarkt in Singaraja
Am 3. Tag startet ich mit anderen Gästen zu einer einwöchigen Tour, wo wir Land & Leute sahen… Besuche verschiedener Tempel, Wasserpaläste, Gitgit-Wasserfall, Kloster, Arak-Herstellung, Reisfelder, Kaffee-Plantage (Luwak-Kaffee), Aussichtspunkte, Perlenzuchtfarm, Heiße Quellen und und und standen auf dem Programm. Außerdem wurde zwischendurch immer mal „abgetaucht“ (z.B. Menjagan Island). In dieser Woche haben wir viel gesehen und erlebt und in einen wunderschönen kleinen Hotel übernachtet.

Die restliche Zeit meines Urlaubes standen weitere Besichtigungstouren, Shopping, Massagen, faulenzen am Strand und natürlich tauchen, tauchen, tauchen an. Christine kennt sich super aus und kann einem zu allem Informationen geben – da kann wohl kaum ein Reiseführer mithalten! Außerdem spricht sie auch noch balinesisch. Sogar zu einer Haustempeleinweihung einer balinesischen Familie im Ort wurden wir eingeladen und haben so Bali mal anders kennengelernt (nicht von der typischen Touristen-Seite eben). Das war ein tolles Erlebnis.

Die Tauchgänge fanden teils vom Land statt, teils vom Boot. Bei Amed Scuba wird viel Wert auf Sicherheit gelegt (gute sichere Boote wurden gechartet, genug Guides/Instructors entsprechend der Taucher und der Schwierigkeit des Tauchplatzes, sehr gutes Leih-Equipment, gute Briefings). Auf den Tauchgängen war immer viel zu sehen… jeder Platz war auf seine Weise schön… (Massen an Blaupunktrochen an den Pyramides, toll bewachsenes Wrack USAT Liberty mit u.a. Büffelkopf-Papageienfischen, Haie, Mantas, Muck-Diving mit allerhand schönem „Kleinzeug“, Nachttauchgänge,
Git Git Wasserfall 
wunderschöne Korallengärten…). Es war für jeden was dabei und ich habe mich jederzeit sicher gefühlt! Lieber wurde ein Tauchgang spontan unter Wasser umgeplant, weil die Strömung doch stärker war, als ursprünglich gedacht, als irgendein Risiko einzugehen - Leider waren in meiner Urlaubszeit dort zwei Zwischenfälle bei anderen Tauchbasen, bei denen es einmal sogar zum Schlimmsten kam :-(

Sowohl das Tauchen (ob mit Christine, Brata (dem Adlerauge, der jeden Frogfish und andere kleine „Sachen“ unter Wasser aus weiter Entfernung sieht) oder einem der anderen Guides… man hat sich immer wohl und sicher gefühlt) als auch die Unternehmungen/Ausflüge waren prima organisiert. Auch auf spezielle Wünsche wurde eingegangen (Souvenirs, Shopping…). Das Team um Chris ist einfach prima… Ketut, Made und Made arbeiten in der Basis super mit und kümmern sich ebenfalls toll um die Gäste. Die „Ferienwohnung“ von Amed Scuba ist ein Traum… 5 Sterne würde ich mal sagen… neben dem normalen Schlafzimmer gibt es noch einen Raum davor mit „Lese-Bett“. Die Dusche mit „offener“ Decke ist toll und der Ausblick vom Balkon ebenso.

Der absolute Kracher sind die Karaoke-DVDs die im Auto der Tauchbasis. Was haben wir für Spaß gehabt – ordentlich laut und schlecht mitgesungen… schön war es!! :-)))

Alles in allem kann ich nur sagen: DANKE für diesen tollen Urlaub Christine! Ich komme wieder… habe ja noch nicht alles gesehen ;-) und mich soooo wohl gefühlt bei Euch!
Leckere Lunchpakete


PS: Und ich habe in Deutschland noch kein Magnum-Gold (Eis) gefunden… ohne Worte.. ich bin auf Entzug…  Und Deine leckeren Cocktails vermisse ich auch liebe Christine!

Bewertung Paulam 11.09.12
Amed Scuba Bali


Preisbeispiel: Eine Woche Halbpension mit Transfer, inclusive 10 Tauchgänge (Menjangan, Puri Jati, Liberty, Amed), 
Besichtigung: Git Git Wasserfälle, Obst- und Gewürzmarkt, Ulun Danu Tempe, Buddhistisches Kloster, Heiße Quellen, Wasserpaläste, Salzgewinnung und Arakproduktion, Perlenfarm.
Gibt es bereits für 700 Euro pro Person.
Manta in Nusa Penida
Mantas in Nusa Penida